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PIM – Digitale Produktdaten­verwaltung einfach gemacht

von: Alexander Hölzl

Konsistente, einfach zu bearbeitende Produkt­informationen sind die Basis jeder effizienten Produktdaten­verwaltung. Ob Website, Shop oder App: Die Anzahl an verschiedenen Ausgabekanälen ist heute so groß wie nie zuvor und jeder Kanal hat unterschiedliche Anforderungen an seine Inhalte. Sie stehen gerade vor der Entscheidung, ein Produktinformationssystem (PIM) zu implementieren? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

Das richtige Tool für die richtige Aufgabe

Viele Unternehmen arbeiten mit einer Kombination aus ERP Exporten und einer Excel Liste, die von der Marketingabteilung angereichert und über die Digitalagentur in das CMS importiert wird. Die Nachteile liegen dabei auf der Hand:

  • Für aktuelle Produktdaten-Exporte ist das Marketing von der IT abhängig. Es folgen unübersichtliche Excel Dateien, weil eine Massenbearbeitung im CMS nicht möglich ist. 
  • In dieser Konstellation gibt es verschiedene Datenquellen (ERP, Excel und CMS), die zu inkonsistenten Produktdaten führen können.
  • Eine Suche nach bestimmten Produkten anhand von Attributen ist im CMS oft nicht möglich. Moderne PIM Systeme wie Akeneo, Pimcore oder commercetools ermöglichen individuelle, vorgefilterte Listen zur einfachen Suche und Verwaltung der Produktdatensätze. Eine Suche auf Elasticsearch Basis unterstützt bei komplexen Suchanfragen nach bestimmten Attributen und Keywords. Die effiziente Verwaltung von großen Produktkatalogen ist somit problemlos möglich.

One single source of truth

Das PIM als zentrale Datenquelle

Sich auf korrekte und qualitativ hochwertige Produktdaten verlassen zu können, ist essentiell für deren Weiterverwendung. Diese Qualität erreicht man durch ein zentrales System zur Verwaltung sämtlicher produkt­relevanter Daten für alle Ausgabekanäle, sei es Web, Print oder E-Commerce.

Als Datenbasis kann ein vorhandenes ERP System wie SAP dienen, welches über eine standardisierte API einfach an commercetools, Pimcore oder Akeneo angebunden werden kann. Durch die Anreicherung der Produkt­eckdaten aus dem ERP mit zusätzlichen Marketinginhalten wie Assets, Beschreibungen oder SEO Texten wird das PIM zur führenden Datenquelle aller Kanäle.

Step one

Die richtige Produktmodellierung

Die richtige Produktmodellierung ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Implementierung eines PIM Systems im Unternehmen. Gemeinsam mit pixelart wird in Workshops ein Produktkatalog konzipiert, der maß­geschneidert auf die Anforderungen der Produktpalette passt. Ziel ist ein einfaches und effizientes Management der Produktdaten, was die Qualität und Konsistenz über alle Ausgabekanäle gewährleistet.

Da jede Produktfamilie unterschiedliche Attribute hat, wird jeweils ein individuelles Datenmodell konzipiert und aufgebaut. Beim Aufbau eines konsistenten Datenstammes sollten auch Themen wie Sprachen und Internationalisierbarkeit berücksichtigt werden. Dadurch ist sichergestellt, dass jeder Ausgabekanal in jeder Sprache mit relevanten und richtigen Daten bespielt wird. Intuitive Benutzeroberflächen und eine Stapel­verarbeitung helfen dem Marketing-Team bei der einfachen Bearbeitung der Produktdaten.

Defining the workflow

Prozesse, Rechte & Rollen

Freigabe-Workflows und ein rollenbasiertes Rechtesystem stellen sicher, dass auch in großen Teams ein effektives Arbeiten möglich ist. Dies ist vor allem bei internationalen Unternehmen mit Teams in verschiedenen Ländern wichtig. Durch die Definition von Benutzerrollen kann sichergestellt werden, dass nur relevante Daten durch das jeweilige Team bearbeitet werden können. Freigabeworkflows runden die Qualitäts­sicherung der Produktdaten ab. Somit wird sichergestellt, dass keine unabsichtlichen oder falschen Daten ausgespielt werden.

best-of-breed vs. single vendor solution

Die Einführung eines PIM Systems ist für viele Unternehmen ein großer Schritt. Die enge Zusammenarbeit von Marketing, Produkt­management und IT-Abteilungen gemeinsam mit einer Digital­agentur ist die Grundlage für eine erfolgreiche Implementierung. 

Wir als Partner gehen dabei gerne voraus und nehmen Sie oder Ihre Abteilungen an die Hand.

CMS und Open Source Programme im Überblick

Best-of-Breed

Das Beste aus allen Welten

Als Erweiterung des bestehendes Ökosystems ist ein Best-of-Breed Ansatz die richtige Lösung. PIM Systeme wie Akeneo bieten durch standardisierte Schnittstellen eine einfache Möglichkeit zur Integrierung in die bereits vorhandenen Komponenten wie Website oder E-Commerce.

commercetools bietet mit einem intuitiven Merchant Center die ideale Kombination aus PIM und E-Commerce eine passende Lösung im Enterprise Bereich.

 

Datencluster wird mit Formen visualisiert

Single Vendor Solution

Ein zentrales Backend für alle Services

Steht ein kompletter Relaunch der Website oder E-Commerce Platform an, so kann auch eine Single Vendor Solution (Full-Stack Solution) wie das Open Source System Pimcore der richtige Weg sein. Hierbei ist CMS, PIM und E-Commerce eng verzahnt in einer einzigen Backend Umgebung zusammengefasst. Weitere Ausgabekanäle wie eine Native App oder Print können einfach durch eine API angebunden werden.

Egal ob für Ihr Unternehmen der Best-of-Breed Ansatz oder die Single Vendor Solution die richtige Lösung ist – wichtig ist, dass Ihre Produktdaten und dazugehörigen Assets in allen Sprachen an einer Stelle konsistent sind und effizient von Ihren Teams bearbeitet werden können.

Wir begleiten Sie während der gesamten Implementierungsphase von der Konzeption der Daten­strategie bis hin zur fertigen Integration in das gesamte digitale Ökosystem des Unternehmens für eine effiziente Nutzung Ihrer digitalen Produktdaten.

Alexander Hölzl
Lead Web-Developer

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